Betriebliche Weiterbildung – Das gibt es zu beachten

Betriebliche Weiterbildung kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Entweder als betriebsinterne Fortbildung oder aber auch als vom Betrieb geförderte externe Fortbildung. Die innerbetriebliche Weiterbildung hat dabei den Vorteil, dass sie meistens direkt vom arbeitgebenden Unternehmen durchgeführt wird und das Weiterbildungsprogramm auf das Firmeninteressen und die Teilnehmerstruktur angepasst ist

Als innerbetriebliche Weiterbildung zählen zum Beispiel Fortbildungen in speziellen EDV-Programmen, die im Betrieb genutzt werden oder auch Kommunikations- und Rhetoriktrainings. Bei außerbetrieblichen Weiterbildungen wie Sprachkursen oder Aufbauseminaren zu speziellen Management-Tätigkeiten wie Prozess- und Organisationsentwicklung sollte vorab die Sinnhaftigkeit der Teilnahme für das Unternehmen geklärt werden. Nur wenn es sich um eine, für den Betrieb tatsächlich relevante, Weiterbildung handelt, kann mit einer teilweisen oder kompletten Kostenübernahme gerechnet werden.

Unabhängig davon stehen dem Arbeitnehmer für die außerbetriebliche Weiterbildung im Jahr fünf Tage Bildungsurlaub zu, dem gesetzlich festgelegten Anspruch auf Weiterbildung für Arbeitnehmer während der Arbeitszeit.

Wichtig bei einer betrieblichen Weiterbildung ist vorab zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu klären, wie lange nach der Kostenübernahme der Fortbildung der Arbeitgeber nicht kündigen darf, ohne die Kosten nachträglich (auch anteilig) nachzahlen zu müssen (hierzu ein Urteil des Bundesarbeitsgericht). Am besten sollte hierfür eine entsprechende Klausel in den Arbeitsvertrag mitaufgenommen werden.





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